Nahezu keine unternehmerische Tätigkeit kommt mehr ohne die Verarbeitung personenbezogener Daten aus.
Die hierfür geltenden Regelungen finden jedoch nicht nur für Unternehmen Anwendung, bei denen das Kerngeschäft aus Datenverarbeitungen besteht, wie dies beispielsweise bei einer Fitness-App der Fall ist. Vielmehr muss jedes Unternehmen, das KundInnen- oder Beschäftigtendaten verarbeitet oder auch nur eine Website hat, alle Facetten des geltenden Datenschutzrechts einhalten. Die gesetzlichen Verpflichtungen gelten also für alle Unternehmen gleichermaßen, unabhängig von der Unternehmensgröße – die Last für kleinere Unternehmen wirkt im Verhältnis aber ungleich schwerer.
Dabei sind die KundInnendaten nicht selten ein ganz wesentliches, wenn nicht sogar das Haupt-Asset eines Unternehmens. Unter anderem E-Mail-Adressen von KundInnen sind für Unternehmen extrem wichtig, um absatzfördernde Maßnahmen betreiben zu können, wie beispielsweise Newsletter-Marketing. Man stelle sich nun vor, dass ein Unternehmen über Jahre mühsam 5.000 E-Mail-Adressen in seiner Mailing-Liste gesammelt hat und dann stellt sich heraus, dass die Newsletter-Einwilligung nicht rechtswirksam eingeholt wurde. In diesem Fall gäbe es keine Rechtsgrundlage für den Versand von Newslettern und die Mailing-Liste würde auf einen Schlag nahezu wertlos. Und das ist nur ein Beispiel wie es sich auswirken kann, wenn Datenschutz nicht frühzeitig mitgedacht wird.
So unausweichlich und omnipräsent das Thema ist, so groß ist auch die Hürde vieler GründerInnen und UnternehmerInnen, sich mit Datenschutz zu beschäftigen. Aus unserer Tätigkeit in der Datenschutz-Aufsichtsbehörde wissen wir, dass gerade kleinere und mittlere Unternehmen große Schwierigkeiten haben, Zugang zum Thema zu finden, die Regelungen des Datenschutzrechts richtig zu verstehen und letztlich umzusetzen. Intern fehlen vielfach Know-how und personelle Ressourcen. Anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen, begegnet nicht selten emotionalen oder finanziellen Bedenken, da beispielsweise der Beratungsbedarf vor lauter Fragezeichen noch gar nicht klar benannt werden kann oder ausufernde Kosten befürchtet werden – oder beides.
Diese Hürden möchten wir mit unseren Datenschutz-Kursen abbauen. In unserer bisherigen Berufspraxis haben wir festgestellt, dass sich eine Palette an Datenschutz-Defiziten immer und immer wiederholt. Um die häufigsten Fehler zu vermeiden, bedarf es also nicht unbedingt einer 1:1 Rechtsberatung. Viele Themen eignen sich sogar sehr gut, um sie in der Gruppe zu besprechen.
Wir bieten daher Online-Kurse für GründerInnen und UnternehmerInnen an, in denen wir in Live-Sessions genau die Praxisthemen des Datenschutzes erklären, die du brauchst – auf fachlich hohem Niveau, aber in einer Sprache, die man auch ohne juristischen Background versteht. Die Kursinhalte sollen dich in die Lage versetzen, das datenschutzrechtliche Fundament deines Unternehmens selbst zu gestalten. Wir leiten dich strukturiert durch die wichtigsten Basics, ohne dich mit Details zu erdrücken. Gemeinsam erarbeiten wir Dokumente, die du unbedingt brauchst, zeigen dir nützliche Tools und helfen dir die offenen Themen einzuordnen. Ziel ist es, dass du das jeweilige Thema am Ende des Kurses für dein Unternehmen als erledigt markieren kannst.
Die Kurse finden in Kleingruppen statt, sodass genug Raum für individuelle Bedürfnisse bleibt, aber gleichzeitig das Budget geschont wird. Vorkenntnisse im Datenschutzrecht brauchst du selbstverständlich nicht.
Du fragst dich, ob die Datenschutz-Kurse das richtige für dich sind? Hier eine kleine Entscheidungshilfe. Die Datenschutz-Kurse sind genau das richtige für dich, wenn:
Du fragst dich, ob die Datenschutz-Kurse das richtige für dich sind? Hier eine kleine Entscheidungshilfe. Die Datenschutz-Kurse sind genau das richtige für dich, wenn:
- Du noch keine oder nur wenige Vorkenntnisse im Datenschutzrecht hast.
- Du mit den endlosen Angeboten an Selbstklick-Lösungen, z.B. Generatoren für Datenschutzerklärungen, überfordert bist.
- Du dich neben einer Vielzahl von Aufgaben in deinem Unternehmen auch um den Datenschutz kümmerst, während dein eigentliches Business ein ganz anderes ist.
- Du bereit bist, dich in das jeweilige Thema mit unserer Hilfe einzuarbeiten.
- Du bereit bist, das Gelernte mit unserer Anleitung und mithilfe unserer Materialien in deinem Unternehmen selbst umsetzen.
- Es dir wichtig ist, Rückfragen und Verständnisfragen stellen zu können.
- Du möchtest, dass dir das Thema Datenschutz künftig keine Angst mehr macht.
- Du Lust auf eine Gruppe Gleichgesinnter hast.